2 Gedanken zu „KN Umfrage 8.8.2025“

  1. Kieler Nachrichten am 8.8.2025:

    „Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) wäre medizinisch gesehen ein Notfall, der auf der Intensivstation liegt und nur noch lebt, weil er am Tropf des Landes hängt. In den nächsten Jahren wird sich die Schuldenlage internen Finanzdaten zufolge dramatisch verschlechtern.

    (…) Nach der Finanzplanung, die das UKSH selbst in einer vertraulichen Sitzung eines Spezialgremiums des Landtags-Finanzausschusses präsentierte, soll der Kreditbedarf 2025 erstmals die Zwei-Milliarden-Euro-Grenze überschreiten und weiter deutlich steigen – 2026 auf 2,321 Milliarden, 2027 auf 2,497 Milliarden und 2028 auf sogar 2,759 Milliarden Euro.

    UKSH rechnet mit Jahresverlusten von rund 200 Millionen Euro

    Hauptgrund sind die jährlichen Defizite des UKSH. Im laufenden Jahr wird ein Verlust von 190 Millionen Euro erwartet, in den folgenden Jahren sollen es jeweils rund 200 Millionen Euro sein.

    (…) Trotz der dramatischen Zahlen mauern das UKSH und das Finanzministerium. Begründung: Sie würden „mögliche interne Unterlagen oder Planzahlen des UKSH, die das Betriebs- und Geschäftsgeheimnis betreffen könnten, nicht kommentieren“. (…)

    Für die Misere machten die Rechnungsprüfer zwei Hauptgründe aus. Zum einen konnte UKSH-Vorstandschef Prof. Jens Scholz sein Versprechen nicht erfüllen, die Runderneuerung des Klinikums aus einer Effizienzrendite zu bezahlen. Zum anderen drückte sich das Land als Eigner der Kliniken davor, seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen (…)“
    https://www.kn-online.de/schleswig-holstein/sh-uksh-schlittert-immer-tiefer-in-die-schuldenfalle-FWNWGFUVGRHHLG7Y4XWHVU4N7U.html

  2. Was soll ich nur noch denken? Diese steigenden Schulden des UKSH sind einfach inakzeptabel. Es ist frustrierend zu sehen, wie das Universitätsklinikum in Schleswig-Holstein in die Schuldenfalle gerät, während die Verwaltung und das Finanzministerium stur die Augen vor den Problemen verschließen. Die Begründung, sensible interne Unterlagen nicht zu kommentieren, ist keine Entschuldigung. Man muss hier dringend handeln und Transparenz schaffen.

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