Arbeit ohne Lohn nennt man Sklaverei. Das ist scheinbar ein gängiges Modell bei der Arbeitsorganisation im UKSH. Die Kieler Nachrichteten berichteten:
Am Universitätsklinikum (UKSH) müssen angehende Ärzte bis zu einem Jahr lang unbezahlt arbeiten.
KN 23.1.2018
Weiter in indem Artikel heißt es, „Das UKSH schaltet allerdings auf stur. “ sowie „Auch die Kieler Uni sieht sich nicht in der Pflicht.“
Na Prima.
Die Finanzierung der Klinik ist auch nicht besser. Sie erinnert eher an das Finanzgebaren eines Zockers, der für seine Spielsucht sich Geld irgendwo pumpt ohne eine Ahnung zu haben, wie man es zurückzahlt, die Miete ist sowieso schon verspielt…
Klinikmanagement
Land greift Uniklinik zinslos unter die Arme
KIEL. Das Land Schleswig-Holstein entlastet das Uniklinikum (UKSH) durch ein zinsloses Darlehen über 40 Millionen Euro. Mit dem Geld soll das UKSH Kredite bedienen, die dieses Jahr fällig werden und dabei weniger Zinsen bezahlen müssen.
…
Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) kündigte an, dass sie beabsichtigt, dem UKSH auch in den beiden folgenden Jahren mit zinslosen Krediten zu helfen.
Was ist denn das? Welcher Arbeiter, welcher Kleinbetrieb kriegt ein zinsloses Dahrlehen, wenn es mal eng wird?
Aber bei Unternehmen Großkotz seiner Hoheit von und zu Scholz, da ist es etwas anderes. Da gilt, „too big to fail“. Welcher Politiker würde sich schon trauen, das größe Unternehmen der Pflegebranche gegen die Wand zu fahren?
Wo bleibt die notwendige öffentliche Kritik, daß dieses Gesundheitssystem auf Autopilot läuft und von niemandem mehr kontrolliert wird…?
Die Ärztezeitung dazu:
ÄrzteZeitung 25.1.18