Forderungen und eine Petition

Es geht nicht nur um Kohle. Der Arbeitsdruck ist nicht auszuhalten.

Rund 3.000 Mitarbeiter des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) haben in einer Petition „endlich konkrete Maßnahmen gegen Personalmangel und hohe Arbeitsdichte“ gefordert.

Landesregierung und UKSH-Vorstand sollten einen Tarifvertrag für mehr Personal und Ent­las­­tung abschließen, heißt es in dem von der Gewerkschaft Verdi initiierten Aufruf.

„Der jahrelange enorme Personalmangel und die dadurch entstandene sehr hohe Arbeitsbe­lastung am UKSH brauchen jetzt wirksame Gegenmaßnahmen“, sagte gestern ein Verdi-Sprecher.

Die Forderung nach einem Herunterfahren des Arbeitsdrucks durch zusätzliches Personal gibt es an anderen Kliniken seit Jahren. Es ist eine überfällige Forderung.

Rund 60 Prozent der nichtwissenschaftlichen Beschäftigten hätten die Petition unter­schrie­ben. Sie soll am kommenden Montag in Kiel in der Staatskanzlei und dem UKSH-Vorstand auf dem Campus Kiel übergeben werden.

Nunja. Es wird immerhin gemeinsam die Stimme erhoben. Aber ein Druck, unter dem das Management vor den Forderungen der Belegschaft einknickt, stellt eine Petition nicht dar. Betrachten wir das mal als ersten Schritt…

Zitate aus dem Ärzteblatt vom 6.9.2019

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