Theaterdonner und Propaganda

Es bleibt alles beim Alten.  Die Klinikleitung reagiert nicht auf die Vorschläge und Forderungen von Klinkbeschäftigten, von Patienten und Angehörigen. Es gibt nicht die geringsten Anzeichen von Zweifeln oder gar einer Abkehr vom neoliberalen Herunterwirtschaften der Pflege.
Der Vorstandsvorsitzende des UKSH macht weiter wie bisher. Es werden weitere Strukturen der Selbstbeweihräucherung aufgebaut:

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein mit Standorten in Kiel und Lübeck ist neuer Partner des wachsenden, trägerübergreifenden Qualitätsnetzwerks „Wir für Gesundheit“. Das Netzwerk umfasst mehr als 300 ausgewählte Partnerkliniken sowie eine Vielzahl ambulanter Einrichtungen in ganz Deutschland, die überdurchschnittlich hohe Behandlungs- und Servicequalität erbringen.

Weiter gehts mit reinstem Werbebroschürensprech.

Mit dem Fokus auf digitale Innovationen und interdisziplinäre Zusammenarbeit gehört das UKSH zu den europaweit herausragenden Medizinzentren.

Die PlusCard bietet neben Privatpatienten-Komfort den Facharzt-Terminservice, der zügig Termine und die medizinische Zweitmeinung für alle Diagnosen bei Experten aus dem Netzwerk koordiniert. In der Vorteilswelt von „Wir für Gesundheit“ erhalten PlusCard-Inhaber Sonderkonditionen bei rund 200 Partnern aus den Bereichen Sport, Freizeit, Familie und Gesundheit.

“Privatpatienen-Komfort”, na klar, es geht um Vorteile besserbetuchter Patienten. Das Klassensystem im Gesundheitswesen wird vertieft.

Jetzt noch einen Pressetermin mit viel Geschwätz über Digitalisierung, KI und Innovation und dann einen Fototermin mit süßen Pflegerobotern.

Alle Zitate aus: life PR vom 31.7.2020

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