Aufruf von Verdi

NOTRUF FÜR DAS UKSH!

Dienstag, 19. September 2017
BUNDESWEITER AKTIONSTAG
MEHR PERSONAL FÜR DIE KRANKENHÄUSER!

14.30 Uhr Kundgebung
am UKSH Haupteingang (Platz vor dem Parkhaus, Feldstraße/Arnold-Heller-Str.)

Geschlossene Stationen, gesperrte Betten, abgesagte Operationen…solche Meldungen hören wir am UKSH und in anderen Krankenhäusern immer öfter!
Der Grund: Personalmangel! 162.000 Stellen fehlen in den bundesdeutschen Krankenhäusern!

Trotz des großen Einsatzes der Beschäftigten ist die Arbeit nicht mehr zu schaffen. Die Versorgung der Patienten ist gefährdet, das Personal chronisch überlastet!
So geht es nicht weiter!

Ver.di fordert:

Gesetzliche Personalbemessung jetzt! Wir brauchen mehr Personal und eine entsprechende Finanzierung! Die Politik muss endlich handeln!
Vor der Bundestagswahl macht ver.di mit Aktionstagen bundesweit Druck – am 19. September auch am UKSH!

Ort: Haupteingang UKSH (Platz vor dem Parkhaus)
Ab 12 Uhr gibt es dort einen Informationsstand, um 14.30 Uhr eine Kundgebung. Kommt vorbei und bringt Eure Kolleginnen und Kollegen mit!

Weitere Infos auch hier:

https://www.facebook.com/verdi.kiel.gesundheit.soziales

Ein Gedanke zu „Aufruf von Verdi“

  1. Folgendes passierte in Lübeck:

    Lübeck
    Beschäftigte machen Pause

    Zahlreiche Beschäftigte der Lübecker Uniklinik haben am Dienstag am bundesweiten „Aktionstag Pause“ teilgenommen. Verdi hatte die Beschäftigten aufgerufen, ihre gesetzlich zustehenden Pausen zu nehmen. Damit will die Gewerkschaft auf die Überlastung in den Kliniken aufmerksam machen.

    Lübeck. „Nein, wir streiken nicht – wir machen Pause.“ Mit diesen Worten klärten die Beschäftigten des UKSH am Campus Lübeck Patienten und deren Angehörige über ihre Aktion auf. „Wir haben Essen für die Pause der Beschäftigten mitgebracht“, sagte Gewerkschaftssekretärin Magda Tattermusch. Pausen seien extrem wichtig, um durchzuatmen und den Kopf frei zu bekommen. „Wir hoffen, dass es manche Beschäftigte doch schaffen, einmal kurz an die frische Luft zu kommen.“

    In Zeiten des Personalmangels sei es jedoch für Beschäftigte in Krankenhäusern nicht immer möglich, Pause zu machen“, sagte Tattermusch. „Darüber wollen wir mit unserem Aktionstag aufklären und politischen Druck aufbauen angesichts der anstehenden Bundestagswahl am kommenden Sonntag.“ Kritik an der Aktion habe es von Patienten und Angehörigen laut Verdi nicht gegeben. Sie hätten sich mit den Forderungen nach einer gesetzlichen Personalbemessung solidarisch erklärt, so Tattermusch. In sämtlichen Gesprächen sei stets Lob an die Beschäftigten geäußert worden, die trotz erkennbarer Not versuchten, den Betrieb am Laufen zu halten.

    „Um die vorgeschriebenen Ruhepausen einhalten zu können, braucht es ausreichend Personal“, sagte Tattermusch. „Deswegen muss der Gesetzgeber verbindliche Standards zur Personalbemessung festsetzen – aber nicht erst 2019, sondern sofort.“ Verdi fordert, dass keine Pflegekraft allein in einer Schicht arbeiten soll. Außerdem müssten Praxisanleiter von der Arbeit freigestellt werden, um eine gute Ausbildung zu gewährleisten. Allein dafür müssten 20000 neue Stellen geschaffen werden.

    http://www.ln-online.de/Lokales/Luebeck/Beschaeftigte-machen-Pause

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